Autor: Flolu

  • KI-Experiment

    KI-Experiment

    Nachdem wir im September 2025 einen LinkedIn-Post von Dr. Schiele gesehen hatten, entstand bei uns eine Idee – und ehrlich gesagt auch ein bisschen Hoffnung.

    Dr. Schiele hatte zehn Bildpaare erstellt: Zwei Motive, die sich sehr stark ähneln. Eines davon ist ein echtes Foto, das andere wurde mit KI generiert. Diese Bildpaare wurden dann Schüler:innen und Lehrer:innen vorgestellt und sie mussten raten, welche davon echt sind und welche fake.

    Die Ergebnisse haben uns Hoffnung gegeben, dass unsere Kinder sich in einer KI dominierten Welt doch viel besser zurechtfinden werden als bisher vielleicht gedacht. Für Erwachsenere wird es schwerer sein.

    Aber eine Klasse, bzw. ein Post, das ist zu wenig, um diese Hoffnung zu bestätigen. Herr Dr. Schiele hat uns daher seine Bilderpaare zur Verfügung gestellt und wir konnten sie einmal testen – gar nicht zu einfach. Danke Herr Dr. Schiele!

    Um aber junge Menschen zu testen, wollten wir an eine Schule. Also haben wir uns auf den Weg in die Blériot-Grundschule Augsburg-Universitätsviertel gemacht – vielen Dank an Herrn Wacek und den Lehrer:innen der Schule!

    Vier 3. und zwei 4. Klassen waren mutig genug teilzunehmen:

    Unser Test an der Blériot-Grundschule (Augsburg – Universitätsviertel)

    Gemeinsam mit der Blériot-Grundschule haben wir den Test in insgesamt sechs Klassen durchgeführt: vier 3. Klassen und zwei 4. Klassen. Ziel war simpel: Können die Kinder (und die Erwachsenen) erkennen, welches Bild real ist – und welches ein KI-Fake?

    Zur Einordnung: Florian Ludwig, der sich seit Jahren täglich mit KI beschäftigt, kam selbst „nur“ auf rund 70% richtige Antworten – und musste bei einigen Paaren wirklich lange überlegen.

    Genau das machte den Test für uns so spannend.

    Ergebnisse

    Kurz gesagt: Dr. Schieles Ergebnisse lassen sich reproduzieren!

    • Alle Klassen erreichten mindestens 90% Trefferquote.
    • Eine Klasse entlarvte sogar ein besonders schwer zu erkennendes KI-Bild und schaffte die 100%!
    • Auch die Lehrer:innen mussten sich nicht verstecken und lagen meist bei über 70% – wobei man fairerweise sagen muss: Die Dynamik in der Klasse und die sehr klaren Einschätzungen der Schüler:innen hatten einen gewissen Einfluss. Aber in einem Fall haben sie die Schüler:innen klar geschlagen.

    Was uns besonders überrascht hat: Tempo und Sicherheit

    Nicht nur die Treffsicherheit war beeindruckend – sondern vor allem die Geschwindigkeit, mit der die Schüler:innen zu ihren Entscheidungen kamen. Während ich (Florian) oft mehrere Sekunden – manchmal deutlich länger – abwägen musste, fiel die Entscheidung bei vielen Kindern gefühlt nach dem ersten Blick.

    Ein Ausreißer: Bildpaar 9

    Trotz insgesamt starker Ergebnisse gab es ein Bildpaar, das auffällig häufig falsch eingeschätzt wurde. Bei Bildpaar 9 zeigte sich eine klare Tendenz zur falschen Wahl:

    • Nur eine Klasse konnte dieses Bildpaar korrekt entlarven – und auch das nur knapp.
    • In genau diesem Fall konnten die Lehrer:innen einmal punkten: Obwohl sich in einer Klasse fast alle Schüler:innen sehr sicher auf eine Seite festgelegt hatten (und zuvor fast immer richtig lagen), entschied sich ein Lehrerpaar bewusst für die andere Option – und lag damit richtig.

    Fazit

    Insgesamt sind wir sehr zufrieden – und ehrlich erleichtert. Die heranwachsende Generation macht in diesem kleinen Test einen sehr medienkompetenten Eindruck. Und vielleicht ist das die wichtigste Erkenntnis: Kinder sind nicht automatisch „schutzlos“ gegenüber KI-Bildern. Im Gegenteil – viele scheinen bereits ein erstaunlich gutes Gefühl dafür zu haben, wenn etwas nicht stimmt.

  • Projekt Schulhofbemalung

    Projekt Schulhofbemalung

    Es wurde höchste Zeit. Der Schulhof brauchte einen neuen Anstrich!

    Daher haben die Schüler, der Elternbeirat, der Förderverein, aber auch die Mitarbeiter der Bleriot Schule zusammengetan und angefangen zu malen.

  • Projekt Raketenanlage

    Projekt Raketenanlage

    Da ein ganzes Universum zu erkunden ist, wollen wir im Schulhof eine Raketenbasis bauen. Es werden anfangs ca. 10 Mrd. Euro gebraucht.

  • Projekt Klettergerüst

    Projekt Klettergerüst

    Klingelt es zur großen Pause, stürmen die Kinder nach draußen. Doch was erwartet sie dort? Ein leerer Asphaltplatz oder ein Ort voller Abenteuer? Ein Klettergerüst auf dem Schulhof ist weit mehr als nur ein Zeitvertreib. In einer Zeit, in der Kinder immer mehr sitzen, wird der Schulhof zum entscheidenden Entwicklungsraum. Warum die Investition in Stahl, Seil und Holz so wichtig ist, lesen Sie hier.

    1. Das Fitnessstudio unter freiem Himmel

    Schule bedeutet oft: Sitzen, Zuhören, Stillsitzen. Ein Klettergerüst bietet hier den dringend benötigten körperlichen Ausgleich. Wenn Kinder klettern, hängen und balancieren, trainieren sie unbewusst ihre Grobmotorik und Koordination. Das Hochziehen am Reck stärkt die Rückenmuskulatur und beugt Haltungsschäden vor – die beste Prävention gegen den „Smartphone-Nacken“. Zudem schult das Balancieren den Gleichgewichtssinn, eine Fähigkeit, die für eine gesunde körperliche Gesamtentwicklung unverzichtbar ist.

    2. Die Schule für den Charakter

    Nicht alles lernt man aus Büchern. Klettern ist eine Lektion in Mut und Selbsteinschätzung. Auf dem Gerüst testen Kinder ihre eigenen Grenzen aus: Traue ich mich noch eine Strosse höher? Schaffe ich den Sprung? Pädagogen sprechen hier von „Risky Play“ – dem spielerischen Umgang mit Risiko in einem geschützten Rahmen. Wer seine Angst überwindet und es bis nach ganz oben schafft, erlebt einen massiven Schub für das Selbstvertrauen. Gleichzeitig ist das Klettergerüst ein sozialer Treffpunkt: Hier müssen Regeln ausgehandelt, Rücksicht genommen und Hilfestellungen gegeben werden – ganz ohne Lehrer, nur untereinander.

    3. Bessere Noten durch Bewegung?

    Es klingt paradox, aber wer sich auspowert, lernt danach besser. Körperliche Anstrengung baut Stresshormone ab und sorgt für eine starke Durchblutung des Gehirns. Studien zur „bewegten Schule“ zeigen immer wieder: Kinder, die ihre Energie in der Pause konstruktiv rauslassen können, kehren ausgeglichener und konzentrierter in das Klassenzimmer zurück. Das Klettergerüst fungiert als wichtiges Ventil, von dem letztlich auch der Unterricht profitiert.

    Fazit

    Ein Klettergerüst verwandelt den Schulhof von einer reinen Wartezone in einen wertvollen Lernraum. Es fördert die Gesundheit, stärkt die Persönlichkeit und unterstützt das Lernen. Es ist keine Luxusanschaffung, sondern eine Investition in die Zukunft der Kinder.

    Finazierung:

    Das Projekt beläuft sich auf ca. 40.000 EUR.
    Der Volkschulfond trägt 30.000 EUR, der sehr aktive Elternbeirat und auch über den Förderverein werden bei den weiteren Kosten helfen.

    Wollen Sie sich bei dem Projekt aktiv beteiligen, dann spenden Sie mit dem Betreff: „Projekt Klettergerüst„.